Leinenführung - jeder Hund kann lernen an der lockeren Leine zu gehen

 
 

Leinentraining und Leinenführigkeit sind Themen, die die meisten von uns lange begleiten. Dabei ist das meistens schnell in den Griff zu bekommen, wenn man weiß wie.
Wir möchten euch hier zeigen, wie ihr durch einfache Methoden eurem Hund beibringen könnt, brav an der lockeren Leine zu laufen.
Und das wie immer GEWALTFREI.

 
 

Trainingsmethode- Zug/Stop

 

Das Zug Stop laufen ist eine Trainingsmöglichkeit um deinem Hund Leinenzug abzutrainieren und die Orientierung am Menschen beim Spaziergang zu fördern. 

 

Ablauf der Übung:

Wichtig ist, dass der Hund keinen Erfolg beim ziehen hat. Dies bedeutet wenn der Hund zieht, kommt er nicht dahin wo er hin will. 

Immer wenn die Leine also auf Spannung ist, bleibst du abrupt stehen. Sobald dein Hund dir seine Aufmerksamkeit schenkt, lädst du ihn ein zu dir zu kommen indem du in die Hocke gehst. Währenddessen lobst du ihn verbal und sobald er bei dir ist bekommt er ein Leckerli. 

Bestärke deinen Hund anfangs immer, wenn die Leine nicht auf Spannung ist verbal und zwischendurch immer mal wieder mit einem Leckerli. Bedeutet korrigiere wenn dein Welpe unerwünschtes Verhalten zeigt aber noch wichtiger ist es , dass richtige Verhalten zu bestärken. 

 

Fehlerquellen: 

Der Hund wird oft ruckartig zurückgehalten wenn er an der Leine zieht. Dadurch regt er sich nicht nur in Reizsituationen schneller auf, sondern fährt auch bei Freude schneller hoch. Abgesehen davon kann der Leinenruck gesundheitliche Schäden mit sich bringen.

 

Eine gute Leinenführigkeit ist eine Folge von der Orientierung des Hundes an seinem Menschen.
Bleib dran und trainiere täglich mit deinem Hund. Die Bindung und das Vertrauen zueinander wird gestärkt und die Spaziergänge entspannter

 
 

Trainingsmethode - ZickZack laufen

 
 

Das Zick Zack laufen ist eine Trainingsmöglichkeit um Leinenzug abzutrainieren und die Orientierung am Mensch beim Spaziergang zu fördern.

 

Ablauf der Übung:

Dafür grenzt man einfach seinen Bewegungsraum ein indem man viele Richtungswechsel einbaut. Man zieht gedanklich 2 parallel laufenden Linien mit einem Durchmesser von 2-3 Metern.

Jetzt stellt man sich an den Rand einer der zwei Seiten und gibt seinem Hund das Kommando „los!“, damit er weiß, dass es nun voran geht. Aber, anstatt seinem Kameraden zu folgen, verfolgt man sein eigenes Ziel. Dieses liegt auf der schräg gegenüberliegenden Seite eurer parallel liegenden Linien. Wichtig ist dabei, dass du nicht nur dein Ziel mit deinem Blick anvisierst, sondern auch deinen gesamten Körper entsprechend ausrichtest.

Dort angekommen, führst du das Spiel einfach fort und gehst deinen Weg einfach im Zickzack entlang. Der Hund merkt das er nur hinterherkommen kann, wenn er genau auf dich und deine Laufrichtung achtet. Er sucht jetzt also den Kontakt zu dir und fängt an, sich an dir zu orientieren

Immer wenn die Leine entspannt ist und der Hund neben dir läuft lobe deinen Hund damit er weiß das er es richtig macht.

 

Fehlerquellen:

Wenn dein Hund mit Angst reagiert, ist diese Art von Training zu intensiv und sollte abgebrochen werden. Achte immer auf die Stimmung deines Hundes und schau dich nach Alternativmethoden um.

 

Tipps für Zuhause:

Eine gute Leinenführigkeit ist eine Folge von der Orientierung des Hundes an seinem Menschen.
Bleib dran und trainiere täglich mit deinem Hund. Die Bindung und das Vertrauen zueinander wird gestärkt und die Spaziergänge entspannter.

 

Bekommt dein Hund genug Schlaf?

Ruhephasen und Mehr

 
 

Der Unterschied zwischen dem Spaziergehfuß und Kommando Fuß

 
 

 

Spaziergehfuß

Dafür gibt es kein Kommando. Es beinhaltet, dass der Hund an der lockeren Leine geht, ohne dich durch die Gegend zu ziehen. Der Hund darf schnüffel, makieren, und die Seiten wechseln.

Der Hund darf entsprechend dem nachkommen was zur Kommunikation der Hunde gehört. Bedeutet in diesem Fall der olfaktorischen Kommunikation.

 

 
 

Kommando Fuß

Dieses Kommando sorgt für Kontrolle in Engen Situation, wie zum Beispiel Menschenmengen oder Hundebegegnungen auf engem Raum.

Sie ist unverzichtbar für das Arbeitstraining mit dem Hund. Der Hund muss sich komplett auf Dich konzentrieren damit du bestimmte Übungen und in bestimmtes Umfeld einwandfrei trainieren kannst

Psychologischer Hintergrund: Der Hund blendet durch die Aufmerksamkeit, die auf dich gerichtet ist, andere Reize aus. Zum Beispiel können dadurch 2 Hunde die sich nicht leiden Seite an Seite trainiert werden.

 

Fehlerquellen:

Achte auf Dich selbst. Es ist wichtig die Hand mit dem Futter auf der richtigen Position zu halten. Die Hand nicht nach oben ziehen, da sonst der Hund deiner Hand nachspringen wird weil er instinktiv dem Reiz des Jagens nachkommen will. In diesem Fall kann es schnell unangenehm für Dich werden, wenn der Hund dir dabei in die Hand zwickt.

Achte auf eine entspannte Körperhaltung und eine durchhängende Leine. 

Bestärke richtiges Verhalten und beachte dabei das Timing. Du hast Maximal 2 Sekunden Zeit so zu belohnen, dass dein Hund erwünschtes Verhalten richtig verknüpft kann.